KungFu Schule Meister Nam

TaiChi

Die Urspruenge dieser Kampfkunst sind verschwunden in den Jahrhunderten der Vergangenheit. Niemand kann mit Gewissheit sagen wer die Urform dieses Stils entwickelt hat. Viele Legenden ranken sich um das Tai Chi Chuan.
Eine Legende besagt, dass sich das Wesen des Tai Chi dem Moench Zhang Sanfeng im Traum offenbart hat. Er gilt als der Begruender des Tai Chi Chuan. Weit weniger mystisch ist die Annahme, das ihm bei der Beobachtung eines Kampfes zwischen Schlange und Kranich die Entdeckung zum Wesen des inneren Stils kam.
Zhang Sanfeng soll im 12. Jahrhundert am Berg Wudang gelebt haben und er genoss eine Ausbildung im Kung Fu. Mit diesem Wissen und seinen neuen Erkentnissen schuf er die Grundlagen für den inneren Stil.
Als Begruender des heutigen Tai Chi gilt Chen Wangting ( 1597- 1664). Er begruendete den Chen- Stil, der aber nie die gleiche Popularitaet wie der Yang- Stil erreichte, weil er ein sehr schwer zu erlernender Stil ist. Der Chen- Stil enthaelt unterschiedliche Geschwindigkeiten, schnelle Drehungen und wird durchweg mit stark gebeugten Knien ausgefuehrt.
Ueber 2 Jahrhunderte hielt die Familie Chen ihr Tai Chi geheim. Anfang des 19. Jahrhunderts gelang es Yang Lu- Ch'an (1799- 1872) von Meister Chen Chang- Hsing als Schueler aufgenommen zu werden. Er war der Begruender des nach ihm benannten Yang- Stils. Charakteristisch für diesen Stil ist, daß seine Bewegungen harmonischer und in einem gleichmaessigen Tempo ausgefuehrt werden und es keine Spruenge wie im Chen- Stil gibt.
Dem Tai Chi liegen die Prinzipien der Sanftheit und der optimalen Koordination der Bewegung aller Koerperteile mit dem Fluss des Qi zugrunde. Immerwaehrende, ineinander uebergehende Bewegungen, sie sollen fluessig und abgerundet sein. Harmonie des Inneren und des Aeusseren, wobei zu dem Ersteren die Atmung, die Vernunft und der Wille gehoeren und zum Zweiten die Schulter, die Hüfte, die Arme, die Beine und der Kopf. Man erreicht eine Kombination aus Sanftheit und Haerte, in der im Moment des Schlages die Sanftheit und Entspannung zu aeusserster Haerte umgewandelt wird. Da man sich das Universum als eine Kugel vorstellt, war man in den inneren Stilen bestrebt alle Bewegungen kreisfoermig auszufuehren. Die dabei verwendete Meditation, die Atmung und das riesige Arsenal an technischen Verfahren üben einen guenstigen Einfluss auf Blutkreislauf und Nervensystem aus und dienen der Gesunderhaltung aller lebenswichtigen Organe.
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